Saargauhaus
Bei diesem Gebäude handelt es sich um den Nachbau eines für das Trierer Land typischen Haustyps, der deshalb gemeinhin auch "Trierer Einhaus" genannt wird. Es ist die Variante eines Haustyps, der im ganzen Südwesten Deutschlands vorkommt und von Fachleuten "Breitgegliedertes Quereinhaus" genannt wird.

Garten Saargauhaus
Der zum Trierer Einhaus gehörende Garten wurde in den Jahren 2000/2001 im Rahmen des grenzübergreifenden Projekts "Gärten ohne Grenzen" angelegt. Er ist mit einer verputzten Steinmauer umfriedet, deren Pfeiler schmiedeeisene Gitter halten. Der Garten ist je nach Jahreszeit mit allen in der bäuerlichen Küche genutzten Gemüsesorten beflanzt. Hinzu kommen Küchen- und Heilkräuter für die Hausapotheke und Sommerblumen, um das Auge zu erfreuen.

Die Lambachpumpe
Für Volkskundler ist die Wasserversorgung in früherer Zeit ein nicht unwichtiges Thema. Von alters her haben die Menschen große Anstrengungen unternehmen müssen, um dieses kostbare Naß zu gewinnen.



Die Schultoiöette
Neben dem Hof aus Köllig steht noch ein gänzlich anders gearteter kleiner Bau, der von Mitarbeitern des Museums beim Ausräumen einer alten Schule in Portz, südwestlich von Saarburg, entdeckt wurde. Es handelt sich um einen kleinen mit Ziegeln ausgemauerten Fachwerkbau, der im vergangenen Jahrhundert ursprünglich als Schultoilette errichtet worden war.

Die Quelle an dieser Stelle diente wohl schon lange der Wasserversorgung des Hofguts. Das noch heute sichtbare Brunnenhaus entstand 1938 im Rahmen des Limesprogramm und diente vor allem der Wasserversorgung eines Sanitätsbunkers, der im Bereich des heutigen Spielplatzes am Museumseingang lag und nach Kriegsende gesprengt und übererdet wurde. Er diente jedoch auch der Wasserversorgung einer Vielzahl von Bunkern, die unterhalb des heutigen Museums lagen und von denen einige noch teilweise erhalten sind.

Haus Stein aus Niedermennig
Die Geschichte des Hauses
Das Haus stand ursprünglich in Obermennig, etwa 5 Kilometer Luftlinie südlich des Museums im sogenannten „Konzer Tälchen“.

Im Mauerwerk des Hauses fand sich die Zahl 1834, die sich wahrscheinlich auf das Jahr der Erbauung bezieht. Erbauer des Hauses waren Matthias Meyer und Barbara Dellinger, die im Jahr 1834 heirateten.

Das Haus Schu-Schmitten
Bereits im Sommer 1999 baute das Freilichtmuseum im Konzer Stadtteil Oberemmel dieses steinerne Nebengebäude aus dem Jahr 1734 ab. Gegen eine Böschung gelehnt, wurde das Untergeschoss als ebenerdiger Keller genutzt. Der über einen steilen seitlichen Aufgang zugängliche erste Stock war wohl ursprünglich Werkstatt, wurde jedoch zeitweise auch als Schlafraum und später als Hühnerstall genutzt. Der Wiederaubau dieses Gebäudes begann im Jahr 2000.

Richtfest des Güterschuppens

Im Jahre 1860 wurde der Bahnhof Konz von einer privaten Eisenbahngesellschaft an der Strecke Trier-Saarbrücken mit einer Abzweigung nach Luxemburg erbaut. Im Jahre 1878 erfolgte der Bau der sogenannten „Kanonenbahn“ von Koblenz über Trier nach Metz. Im Zuge dieser Baumaßnahme wurde der Bahnhof Karthaus errichtet und in der Folge beide Bahnhöfe durch umfangreiche Gleismaßnahmen miteinander verbunden.