Wald- und Holzmuseum
Das Holzmuseum befindet sich ein einem modernen Ausstellungsgebäude unterhalb des Hunsrückweilers. Es wurde in den Jahren 2004-2005 mit erheblicher Unterstützung des Kreiswaldbauernverbands Trier-Saarburg errichtet und im Oktober 2006 eröffnet.

Das Waldmuseum ist nach der Darstellung der Landwirtschaft und des Weinbaus die dritte Säule, mit der wir die Lebenswelt vergangener Zeiten beschreiben. Die Ausstellung zeigt, wie die Menschen mit Wald und Forst gelebt haben und erzählt vom Leben im und vom Wald: von der Arbeit der Waldbauern, Förster und Jäger.

Holzmuseum

Man kann sich heute kaum noch vorstellen, welche Bedeutung Holz früher hatte. Neben der Verwendung als Bauholz und als Grundstoff für Möbel war es über Jahrhunderte für viele Menschen der einzige verfügbare Energieträger. In diesem Zusammenhang steht auch eine häufige Übernutzung. Kleine Eisenhütten - auch im Hunsrück - haben den Wald in ihrer Umgebung oft völlig zugrunde gerichtet. In manchen Gebieten ist er danach nie mehr aufgekommen. Heute dient der Wald darüberhinaus vielen Menschen als Ort der Ruhe und Entspannung. Insbesondere jungen Menschen wollen wir vermitteln, dass der Wald ein wertvolles Gut ist, mit dem schonsam umgegangen werden muß.

Holzmuseum

Neben der thematischen Ausstellung zum Thema Wald und Holz mit vielen Exponaten und Informationstafeln kann im Waldmuseum eine Stellmacherwerkstatt und ein Revierförsterbüro aus den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts besichtigt werden.

 

Videos:


Eröffnung des Wald und Holzmuseums am 15. Oktober 2006, Anprachen von Museumsleiter Dr. U. Haas, Bürgermeister W. Manns, gleichzeitig Vorsitzender des Kreiswaldbauernverbands. Musikalische Umrahmung: Jagdhorbläserkorps Saarburg; Video: Helge Klaus Rieder, Oktober 2006