Kapelle zum Guten Hirten

Die Kapelle "Zum guten Hirten" liegt etwas versteckt links vom Weg am Eingang zum Hunsrückweiler. Es handelt sich um einen kleinen, von Bäumen umrahmten verputzten Bau mit dreiseitigem Abschluss. Sie mußte einem Neubau weichen, und wurde in einer Blitzaktion vor dem Bagger gerettet.


Die Fassade zeigt einen abgefasten Sandsteinbogen, und auch die Rosette im Giebel ist aus dem gleichen Material gefertigt. Die Decke ist als Tonnengewölbe ausgebildet. Das Gebäude stammt aus der Zeit um 1820 und wurde 1983 im Garten der "Schwestern zum Guten Hirten" in der Nähe der Trierer Paulinkirche abgebaut. 1984 wurde sie im Museum als Wegekapelle wiedererrichtet und dem Hl. Nikolaus geweiht, dem Schutzpatron der alten Konzer Pfarrkirche. Im Innern befindet sich eine Nikolausstatue sowie die Grabplatte des Christoffel Robischon, eines Vorfahren des Museumsgründers Rolf Robischon.

Neben der Kapelle stehen seit dem Frühjahr 2013 einige Grabsteine aus dem alten Konzer Hauptfriedhof. Sie mussten 2007 bei der Freilegung einiger römischer Steine der ehemaligen Kaiservilla weichen. Bei den Grabstätten handelt es sich um die der Familien "Blasius", "Müller", "Pütz und Greif" sowie Wahlen.

Neben der Kapelle stehen imposante Grabmale vom alten Konzer Hauptfriedhof neben der Kirche St. Nikolaus. Sie wurden 2007 im Rahmen der Freilegung der römischen Kaiservilla dort entfernt und erhielten im Sommer 2013 einen würdigen Platz im Museum. Außerdem wurde an der Kapellenwand der Grabstein der Familie Simon-Schulte, zu der auch der langjährige Hofpächter Franz Josef Simon gehörte aufgebaut, nachdem wird den Stein nach freundlichem Hinweis der Familie auf dem Trierer Hauptfriedhof demontieren durften.