Innenhof

Der Gutshof des "Roscheider Hofs" dient heute als Ausstellungsgebäude. Er besteht aus mehreren Gebäuden:


Besucherzentrum

Die Fahrzeughalle ist eine Art Mehrzweckraum des Freilichtmuseums. Hier finden Sonderausstellungen und größere Veranstaltungen statt,


Am Rande des Biergartens stehen zwei Häuschen die früher einen ähnlichen Zweck erfüllt haben. Beide dienten zum Wiegen von Vieh und Gütern.

Clambour Pavillon

Der unter Denkmalschutz stehende rechteckige Fachwerkpavillon steht ganz in der Nähe des Eingangsgebäudes des Museums.

Unser Museumsrestaurant ist im ehemaligen Pferdestall des Hofguts eingerichtet. Hier sind auch unsere größten Takenplatten ausgestellt.

Viez und Schnapps

Die Herstellung von Viez, dem moselfränkischen Namen für Apfelwein, und Obstbränden hat in der Region eine lange Tradition. Die Grundlage hierfür liefert ein reichhaltiges Angebot an Äpfeln, Birnen, Zwetschgen, Mirabellen

Weinbau

Seit die Römer den Rebstock in die belgische und in die germanischen Provinzen brachten, werden an der Mosel und ihren Nebenflüssen ununterbrochen Reben angebaut. Der Wein ist hier also seit mehr als 2000 Jahren landschaftsprägend.

Tante Emma Laden um 1900

Bis in die 50er Jahre war der ländliche Krämerladen nicht nur der Ort, wo man sich mit Lebensmitteln versorgte. Hier erfuhr man auch, wie es dem kranken Opa aus der Nachbarschaft ging, oder ob die Kuh des Bürgermeisters schon gekalbt hatte.

Schulmuseum

In geraden Reihen aufgestellte Holzbänke, die Tafellappen säuberlich an die Schiefertafeln geknotet, und das Pult leicht erhöht vor der Klasse - so präsentiert sich die Schulklasse der Kaiserzeit.

Volksfrömmigkeit

Das Thema dieses Raumes weist auf die große Bedeutung des religiösen Lebens besonders in der Trierer Kirchenprovinz hin.

Kinderwelten

Die Ausstellung „Kinderwelten“ umfasst Spielzeug für Kinder, dem früheren Rollenverständnis entsprechend getrennt für Jungen und Mädchen.

webkammer

Weber war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur ein weitverbreiteter Beruf, auch in den meisten Haushalten wurde für den Eigenbedarf gewebt.

Bürgerliche Wohnkultur

Im Biedermeier-Wohnzimmer gehen die Möbel eine interessante Symbiose mit der Raumumgebung ein, da hier Fußboden, Deckenstuck, Türgewände und Fenster aus der Erbauungszeit des Wohntrakts des Roscheider Hofes, den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts, erhalten sind.

Biedermeier Wohnzimmer

Der erste Raum zeigt eine Wohnstube aus der Zeit um 1840 mit gedeckter Kaffeetafel. Die Zeit nach dem Empire ist durch eine bescheidene bürgerliche Lebensgestaltung und betonte Schlichtheit gekennzeichnet.

Dorfwirtschaft

Die Dorfwirtschaften der 30er Jahre waren die Orte der Geselligkeit im Dorf. Hier traf man sich, hier erfuhr man die letzten Neuigkeiten, hier feierte man und hier wurden auch so manche Meinungsverschiedenheiten ausgetragen.

Turmuhr

Mit einer Digitaluhr am Handgelenk ist es kaum vorstellbar, dass sich die ländliche Bevölkerung jahrhundertelang am Stand der Sonne oder allenfalls am Mittags- oder Abendläuten der Kirchturmglocken orientierte.

Ladengasse

Am Ende eines Jahrhunderts zurückzublicken ist nichts Ungewöhnliches. So begann das Museum mit dem Aufbau verschiedener Gewerbe und Handwerke, die sich im ländlichen Bereich im Verlauf der vergangenen 100 Jahre etabliert haben.

Zinnfiguren

Am 8. Mai 2005 wurde die Dauerausstellung Eine kleine welt in Zinn aus der Sammlung Prof. Dr. Gerteis eröffnet. Auf dem 220 Quadratmeter großen Speicher des Gutshofes sind viele tausend Figuren, beileibe nicht nur Zinnsoldaten aufgebaut.

Das Waschen

Um den Arbeitsaufwand und die Arbeitsleistung der Frauen beim Waschen beurteilen zu können, muß man sich die einzelnen Arbeitsschritte eines Waschtages vergegenwärtigen, wie er bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts noch üblich war.

Wir gehen Baden

Da es die meiste Zeit im Jahr zum Baden in der Mosel und in den Maaren noch viel zu kalt ist, zeigen wir wie man früher ein Bad zu Hause angerichtet hat: „Badewannen, Wasserschüsseln, Seifenschalen…“, die Ausstellung zeigt ein Spektrum des „sich Waschens“ in Stadt und Land.

Backstube

Am Ende der zweitenLadengasse befindet sich in einem separaten Raum die Backstube der ehemaligen Bäckerei Gail aus Polch im Maifeld, die im Zustand der 30er Jahre wiederaufgebaut wurde.

spielzeug

Ausgestellt ist die Spielzeugsammlung der Kölner Fachhochschul-Professorin Barbara Schu. Über 5000 Spielfiguren hatte die weitgereiste Texilgestalterin gesammelt. Sie hatte ihre Sammlung 1988 ursprünglich dem Kölner Rautenschrauch-Joest-Museum vermacht.

Neue Ladengasse

Der Blick auf das Leben wie es früher war und es seit 10 Jahren in unserer ersten Ladengasse dargestellt wird, stieß bei den Museumsbesuchern so viel Interesse, dass sich die Museumsleitung entschloß eine Reihe weiterer Geschäfte aus Magazinbeständen einzurichten.

Hutladen Georg mit Museumsleider Dr. U. Haas

Im Torbogen zum Innenhof befindet sich seit dem Frühjahr 2015 das Hutgeschäfts „Georg“ aus der Trierer Brotstraße 26. Das Geschäft wurde über sechs Generationen von der Familie Georg betrieben. Früher haben sie möglicherweise auch selber Hüte hergestellt.


Die ehemals in Koblenz ansässige Schirmwerkstatt Genevriére wurde im August 2020 in unserem Museum eröffnet.

takenplatten
Gegenstände aus Eisenguss sind eine der Sammlungsschwerpunkte des Museums. Gesammelt wurden an größeren Gegenständen vor allem Küchenherde, Heizöfen sowie Taken-, Kamin- und Ofenplatten.