Sonntag den 14. April 2019, von 15 Uhr, Saisoneröffnung mit einer Ausstellung von Aquarellen und Skizzen von Klaus Gerteis (*1940)
Streifzüge auf Fernwanderwegen (nicht auf Pilgerwegen) führten den Maler der hier gezeigten Aquarelle und Skizzen während der vergangenen zwei Jahrzehnte durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. Dabei hatte er in seinem Rucksack an der Stelle eines Fotoapparates (heute würde es sich eher um ein Smartphone handeln) einen Farbkasten, Aquarellblock, Bleistift und Pinsel (natürlich auch ein Fläschchen mit Wasser) dabei. Auch bei gemeinsamen Urlauben mit der Frau und der Familie am Meer in Belgien und Holland, in England und in der Eifel wurde aquarelliert. Und wieder nach Hause gekommen entstand gelegentlich ein großes Ölbild, das die Natur- und Kultureindrücke in einer Phantasielandschaft zusammenfasste. Manche der Bilder sind auf den Wanderungen im wörtlichen Sinne am Wegesrand entstanden: Zusammenstellungen von Früchten, Blättern, Blumen. Dazu wurde wiederholt angehalten, gezeichnet und aquarelliert. Auf die gleiche Weise entstanden aber auch die Bilder von Landschaften und Gebäuden während der Wanderungen und Urlaubsstreifzüge auf einer kurzen Rast. Daher die Skizzenhaftigkeit.